Staubsauger Test

"Jedes Detail der Staubsauger wurde zum Test abgeglichen"

Seit dem Startschuss des EU-Labels sind wir in der Lage zu sagen, welche Eigenschaften ein Staubsauger hat. Doch die aktuelle Marktlage entscheidet über die Qualität eines Produkts. Der Staubsauger Test nutzt zum Vergleichen alle kritischen Daten der Prüflinge und wertet sie immer neu am Stand der Dinge aus.

Staubsauger Test Intro

Die besten Staubsauger

So funktioniert der Staubsauger Vergleich

Stets auf dem neusten Stand

Mit der Möglichkeit im Internet Daten abzugleichen kommen auch neue Optionen zur Darstellung von Produktvergleichen einher. Der stetige Wandel der Märkte kann mit Hilfe von klugen Werkzeugen eingefangen und abgebildet werden. Der Staubsauger Test dieser Webseite erlaubt, anders als üblich, kurzum neue Produkte mit älteren zu vergleichen. Daraus folgt, dass die Reihenfolge der Rangliste immer wieder automatisch anpasst wird, um der neuen Marktlage gerecht zu werden.

Visualisierung der Datensätze
EU-Label mit eingebauter Lage der Dinge

Livedaten - immer aktuelle Tests

Die im Labor sichergestellten Daten des EU-Labels finden in der Testübersicht jedes Staubsaugers Visualisierung. Die Darstellung in Bild und Diagramm wird mit Hilfe von dynamischen Texten erklärt. Der größte Vorteil des Abgleichs von Daten und der automatisch angepassten textlichen Hilfestellung ist die Möglichkeit stets die aktuelle Marktlage darstellen zu können. Mit der Aufnahme eines neuen Staubsaugers in den Test werden alle weiteren Staubsauger und ihre Werte in eine neue Relation gesetzt. Sollte sich ein neuer Staubsauger beispielsweise als besonders leise herausstellen, müssen sich alle anderen Modelle diesem Vergleich stellen. Sowohl in Bild, Diagramm, als auch im dynamischen Text wird dieser neue Umstand Einfluss erhalten.

Konkurrenzdenken

Der Vergleich der Staubsauger findet auf viele Weisen statt. Eine davon ist das Herausstellen von direkter Konkurrenz. Am Ende jedes Staubsauger Testberichts zeigen sich die Staubsauger, welche sich als ebenfalls gut oder sogar besser präsentieren. So ist ein ungesicherter Fehlkauf ausgeschlossen. Eine eindeutige Übersicht über die wichtigsten Kriterien erlaubt den Vergleich auf einen Blick.

Direktvergleich

Vielfalt vereinfacht

Das Kategorisieren jedes Staubsaugers nach seinen Eigenschaften erlaubt schnellen Zugriff auf Modelle, die den eigenen Vorstellungen entsprechen. Soll es beispielsweise ein Staubsauger ohne Beutel sein, zeigt eine Übersicht lediglich Modelle, welche diesem Auswahlkriterium entsprechen. Auch spezielle Einsatzzwecke, wie das Reinigen von Teppichböden stellt Sauger heraus, welche hier die beste Figur im Staubsauger Test machen. Die Besonderheit an den einzelnen Kategorien ist, dass sie kombiniert werden können. Die Suche nach einem beutellosen Staubsauger für Tierhaare, welcher ebenfalls eine gute Filterleistung mitbringt, fällt somit kinderleicht!

Redaktionelle Inhalte

Neben der allzu technischen Seite des Staubsauger Tests führen redaktionell editierte Testberichte den Interessierten mit Verstand und gezielter Wortführung zum klügeren Kaufentscheid. Bestechende Analysen der Marktlage, in Bezug auf den jeweiligen Staubsauger im Test, geben Einblick in das Umfeld des Produkts und wo es sich selbst einordnet. In der Folge ist von jedem Staubsauger Testbericht aus ein Verständnis aufgebaut, das durch kluge Querverweise und Abwägungen ein rasches Finden des Staubsaugers ermöglichen, der für die Zwecke des Lesers das meiste Potential beherbergt.

Redaktionelle Inhalte

Die besten Bodenstaubsauger im Detail erklärt

2. AEG UltraOne UOENERGY+

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Die Entschlossenheit den Markt für sich zu gewinnen, unterstreicht AEG mit dem UltraOne UOENERGY+. Zwar ist der Trend zu immer leiseren Staubsaugern im vollen Gange, doch lässt sich AEG davon nicht beirren und liefert mit dem UltraOne einen der wenigen Staubsauger, die sich auch auf Teppichböden zuhause fühlen. Um diesem Einsatzbereich gerecht zu werden wurde die Wattzahl dieses Serienmodells erhöht, was auf Kosten einer niedrigen Lautstärke* geht, wie wir sie beispielsweise im UltraSilencer USENERGY+ vorfinden. AEG ist zugute zu halten, dass wir hier nicht verunsichert oder verführt werden, sondern eine klare Entscheidung für oder gegen ein Modell haben. Ist die Pflege der heimischen Teppichen/Auslegware ein Hauptaugenmerk, gilt es die höhere Lautstärke in Kauf zu nehmen und dem UltraOne UOENERGY+ einen detaillierten Blick zu widmen.

*Die hier erwähnte höhere Lautstärke des UltraOne sieht sich im Vergleich zur Möglichkeit des AEG UltraSilencer, welcher rund 50% leiser ist als der hier getestete UltraOne. Der UltraOne verzeichnet mit einer Lautstärke von 66 dB einen Wert, der rund 100% leiser ist als der Durchschnitt und noch immer als Seltenheit gilt.

Kein Fachidiot

Die Expertise des UltraOne ist das Reinigen von Teppichen, was sich durch eine bemerkenswerte und ebenso seltene Klasse „B“ auf dem EU-Label ausschlägt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass wir es mit einem Fachidioten zu tun hätten. Der UltraOne von AEG tritt auf allen Bühnen groß auf. Gleichsam seinen Brüdern und Schwestern aus der Fabrik von AEG, fährt der UltraOne die bestmöglichen Werte in nahezu allen kritischen Tests ein. Letzteres ist zwar keine Seltenheit unter den meisten Staubsaugern, spricht man von der Hartbodenreinigungsklasse (A, auf einer Skala von A bis G) oder der Energieeffizienzklasse (A, auf einer Skala von A bis G), der AEG Sauger zeigt seine Exzellenz in einer Monotonie der Einsatzbereitschaft auf allen Bodenbelegen.

Weiter bezeugen niedrige Folgekosten, bestmögliche Filterleistung und weit unterdurchschnittliche Lautstärke, trotz der höheren Leistung(850 Watt), die Qualität des UltraOnes. Mit der höheren Wattzahl ist der Sog und somit die Anzahl der aufgenommenen Partikel auf Zeit höher als bei schwächeren Staubsaugern, was der Filterleistung, der Dichtheit und somit der Staubemissionsklasse keinen Abbruch tut (Klasse „A“), so dass die Abluft ebenso rein ist wie bei den niedriger getakteten Modellen von AEG. Im Falle von Staubsaugern, in welchem die Effizienz des Geräts in jedem einzelnen Merkmal zu erkennen ist, sprechen diese Begebenheiten Bände.

Konkurrenz nur aus dem eigenen Haus?

Im Vergleich zu seinem Nebenbuhler, der aus dem selben Hause kommt, dem UltraSilencer, zeigt sich der UltraOne nicht als Konkurrenz, sondern Möglichkeit zur klugen Entscheidung. Während der UltraOne UOENERGY+ sich für Haushalte mit zahlreichen Teppichböden anbietet, betört der UltraSilencer die Kundschaft mit mäßig vorkommender Auslegware. Beide Staubsauger verstehen sich als Krönung der aktuellen Schöpfung, unterscheiden sich jedoch in der Abstimmung der Technik. Während der hier besprochene UltraOne mehr Power unter der Haube hat (850 Watt), und demzufolge auch lauter in der Anwendung auftritt, senkte man die Lautstärkeentwicklung beim UltraSilencer (700 Watt) in Verzicht auf eine bessere Teppichreinigungsklasse.

AEG zeigt unserer Ansicht nach mehr Kundennähe als die meisten anderen Hersteller. Es müssen nichteinmal Staubsauger als Maßstab herhalten, um Ihre Erfahrung mit den folgenden Begebenheiten ins Gedächtnis zu rufen. Anstatt gestaffelte Preise für Produkte künstlich zu schaffen, indem Produkten Eigenschaften vorenthalten werden, um weitere Produkte zu fördern und sie im Preis geschmacklos hoch anzusetzen, sind die interessantesten Produkte von AEG nicht nur die besten auf dem Markt, sondern auch preislich ansprechend. Es ist nicht allein das Preisleistungsverhältnis der Produkte, welches hier bemerkenswert ist, sondern vor allem die Preisspanne unter den einzelnen AEG Geräten. So unterscheiden sich der UltraOne und UltraSilencer preislich praktisch gar nicht.

Unterm Strich

Für Haushalte mit Auslegware oder liebgewonnenen Teppichen ist der UOENERGY+ die richtige Wahl. Seine Ausrichtung ist das Reinigen von Teppichböden, seine Qualitäten reichen jedoch weit darüber hinaus. All die Vorzüge des AEG UltraOne wären nur halb so viel wert, wäre der Staubsauger nicht auch noch preislich fast verboten sympathisch.

4. Cleanmaxx 09897

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Es ist fast beschämend dem Cleanmaxx 09897 im Vorfeld zu diesem Testbericht eine schlechte Leistung vorherzusagen. Allerdings zeigen die meisten günstigen Produkte ein weniger praxistaugliches Leistungsspektrum. Tatsächlich ist der Cleanmaxx, anders als tatsächlich leistungsschwache Sauger, bei den Kunden nicht gut angekommen. Hört man sich die kritischen Stimmen an, so wundert man sich doch etwas. Es heisst, dass die Saugleistung nicht ausreichend wäre und dieser oder jender alte Staubsauger es viel besser gemacht hätte. Kennt man nun besagte Produkte oder schlägt kurzerhand nach, findet man heraus, dass dem gar nicht so ist. Es scheint also an der Zeit mit der vorherrschenden und über Rezensionen vorgetragenen Meinung zu brechen. Der Cleanmaxx 09897 ist ein guter Sauger und kommt zu einem unverständlich guten Preis nach Hause.

Nichts zu bemängeln? Viel mehr lobende Worte!

Wirft man einen Blick auf das EU-Label, das Produktdatenblatt, oder der Einfachheit halber auf unsere Diagramme, wird schnell deutlich, dass der Cleanmaxx Staubsauger ohne Beutel den teureren Modellen in kaum einer Eigenschaft nachsteht. Diese Offenbarung ist umso erstaunlicher, vergleicht man die Preisgestaltung des Cleanmaxx Gegenüber seiner Konkurrenz. In seiner Preisklasse bis 50€ ist er bereits fernab der dort standardmäßig erbrachten Leistung. Doch selbst mit einem Blick über die dort gebotenen Modelle, fällt auf, dass der 09897 selbst mit den besten beutellosen Staubsaugern mithalten kann, spricht man von der bloßen Leistung.

Als Leistung verstehen wir die wahrhaftig gemessene Staubaufnahme von Hart- und Teppichböden, die Filterleistung und den Stromverbrauch. In allen Kategorien fährt der hier bewertete Sauger an der Konkurrenz vorbei; immer den günstigen Preis im Hinterkopf. Denn einen minimalen und zu vernachlässigenden „Mangel“ hat er gegenüber den hochpreisigen Saugern dennoch. Seine Filterleistung ist in der Klasse „C“ zu finden. Zwar wäre ein dichteres Gehäuse gern gesehen, es geht in der Filterklasse jedoch ums Sandkörner zählen.

Der einzige Knackpunkt

Was sich in der Filterklasse andeutet ist, dass das gute Stück nicht die beste Verarbeitung erfahren hat. Es wäre vielleicht auch unfair, wenn der „Billigsauger“ selbst in der Filterklasse die Bestnote eingefahren hätte. Das letzte Quäntchen Sorgfalt hätte den Sauger wohl zum unangefochtenen Preis- und(!) Testsieger werden lassen. Nun gilt es dem Leser ans Herz zu legen ein paar Abstriche zu machen und die pure Leistung und den günstigen Preis schätzen zu lernen. Vergleichbare Modelle kosten nämlich rund 150€ mehr. Wenigstens.

5. AEG PowerForce APF6130

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Schnäppchenjäger aufgepasst.Wir lernen einen Staubsauger kennen, der sich nicht nur als preiswert, sondern auch als tüchtig erweist. Gleichermaßen lernen wir, worauf man Verzichten muss, wenn man sich nach Staubsaugern im unteren Preissegment umschaut. Grob unterscheiden sich die günstigen Modelle von den teureren nicht unbedingt in den Reinigungsklassen auf Hartboden oder Teppich, sondern viel mehr in der Geräuschentwicklung. So verrichtet der AEG PowerForce APF6130 seine Arbeit nahezu genau so gut, wie die besten Staubsauger von AEG, ist hierbei jedoch bis zu 250% lauter. Das Sparpotential gegenüber den Produkten aus dem Hause AEG beträgt für den ca. 100€ „günstigen“ PowerForce rund 50€. Rechnet man diesen Betrag auf die Lebenszeit eines Staubsaugers um, ist es vielleicht ratsam sich gleich für das größere Modell zu entscheiden und seine Nerven zu schonen. Muss oder will man jedoch auf sein Geld achten, soll der APF6130 hiermit genauer durchleuchtet werden.

Hungrig

Der AEG PowerForce APF6130 schmückt sich mit sehr guten Leistungswerten. Neben dem Einsatz auf Hartböden, zu welchem sich nahezu alle Staubsauger durchringen können (Klasse „A“, auf einer Skala von A bis G), macht der Sauger auch auf Teppichböden eine ordentliche Figur. Die schwierigste Disziplin für jeden Staubsauger verlangt dem APF6130 einiges ab, so dass er sich hier im guten Durchschnitt befindet. Sein Preis lässt dieses Verhalten allerdings nicht vermuten. Die wenigsten Produkte dieser Preisklasse sind für einen Einsatz auf Teppichboden befähigt. Der AEG Staubsauger verfügt über ausreichend Power, um dieser schwierigen Aufgabe gerecht zu werden. Wir müssen hier für mehr Aufklärung sorgen und verständlich machen, dass die Effizienz des Saugers auf Teppichboden kein absoluter Wert ist. So sind mit etwas mehr Geduld und Achtsamkeit, auch mit mäßiger Effizienz, die meisten Teppichtypen bestens versorgt. Erst bei langflor Teppichen oder kostspieligen Varianten ist an Spezialsauger zu denken, welche im besten Fall mit mechanischer Düse zu Werk schreiten und somit ihren Preis haben. In der Regel reicht jedoch ein Standardsauger, sofern der Vorgang des Saugens auf Teppichböden verstanden wird. auf Teppichböden geduld gefordert. Langsames und gemächliches Saugen erlaubt weitaus gründlichere Ergebnisse, als ein rasches Vorgehen.

Vom alten Schlag

Der AEG PowerForce baut auf altbewährte Staubsaugerbeutel, um dem Staub Herr zu werden. Auch sein übriges Auftreten ringt modernen Saugern höchstens ein müdes Lächeln ab. Seine Konstruktion ist zwar vorbildlich abgedichtet und birgt starke Filter gegen flüchtige Staubpartikel, die Verarbeitung wirkt jedoch wenig sympathisch. Das ganze Design wirkt eher aufgesetzt, als schlussfolgernd. Auch das sehr niedrige Gewicht von 4,5 kg weist auf ein einfaches Konstrukt hin. Ein Aktionsradius von rund 9 m lässt den PowerForce ebenfalls nicht über den Tellerrand hinausschauen. Größtes Manko des APF6130 ist und bleibt jedoch die leicht überdurchschnittliche Lärmentwicklung von 77 dB. Derartige Lärmbelestigungen sind heutzutage nicht mehr nötig. Zum Vergleich: einer befahrene Straße spricht man einen Pegel von 80 dB zu.

Das liebe Geld

Die Frage, die sich jeder Staubsauger stellen muss, ist, ob er der starken Konkurrenz standhalten kann. Diese zeigt sich, wie angesprochen, weniger in der Leistung gefährlich, als im Kaufpreis. Auch der PowerForce, der als eines der günstigsten Modelle von AEG ins Rennen geschickt wird, ist lediglich „relativ“ günstiger. Reell sind Staubsauger, in Hinsicht auf ihre lange Lebenszeit, jedoch keine teuren Produkte. Gerade die bestens verarbeiteten Markenprodukte verweilen oft Jahre an der Seite der Besitzer. Demnach sind die Anschaffungskosten des APF6130 im Vergleich zu den Produkten, die ihm einiges Voraus haben, selbst wenn sie einen Aufpreis von 50% seines Kaufpreises, oder 50€ in barer Münze, ausmachen, nicht entscheidend. Der Vorteile der teureren Produkte in dieser Preisklasse sind zu immens, als dass sie ignoriert werden könnten.

 

7. Siemens VSZ7330

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Ab rund 190 € ist der VSZ7330 von Siemens zu haben. Er wurde bereits Testsieger bei Stiftung Warentest und erhielt als einziger der im Test bewerteten Sauger mit einer 1,8 einen Notenschnitt unterhalb der 2,0. Die guten Bewertungen hat er wohl vor allem seiner guten Saugleistung bei niedrigem Energieverbrauch und der sauberen Ausblasluft zu verdanken.

Ausstattung und Lieferumfang

Der VSZ7330 ist ein klassischer Beutelstaubsauger. Er saugt mit einer Rollendüse, die sich durch Umschalten einer Fußtaste an den zu saugenden Untergrund – Teppich oder Hartboden – anpassen lässt.  Im Lieferumfang sind neben der normalen Reinigungsdüse eine spezielle Polsterdüse und eine schmale Fugendüse enthalten. Die Polsterdüse soll besonders groß sein, entspricht größentechnisch aber Polsterdüsen anderer Hersteller mit normalem Format.

Im Lieferumfang sind auch der erste extragroße Staubbeutel und ein Filter mit inbegriffen. Die Staubbeutel haben ein Volumen von fünf Litern, so dass man sie wirklich nicht häufig wechseln muss.

Handhabung

Die Handhabung des VSZ7330 ist denkbar einfach und selbsterklärend. Nur ein paar Handgriffe sind nötig, um den Staubsauger in Betrieb zu nehmen. Dennoch ist dem Gerät eine sehr gut verständliche Bedienungsanleitung beigegeben. An der Oberseite des Staubsaugers befindet sich ein Dreh-Drückkopf. Durch drücken mit der Hand oder mit dem Fuß wird der Sauger an- und ausgeschaltet und durch Drehen lassen sich verschiedene Saugstärken – Polster, Teppich, Hartboden und Maximum – einstellen. Der Sauger gleitet leicht über den Boden und hat mit seinem 12 Meter langen Kabel einen guten Aktionsradius, der kein häufiges Umstecken nötig macht.

Saugleistung und Energieverbrauch

Die sogenannte quattroPower Technology soll extra für eine starke Saugleistung bei geringem Energieverbrauch entwickelt worden sein. Sie basiert laut Hersteller auf dem Zusammenspiel von starkem Motor, Düse, optimierten Dichtungen und Staubbeutel. Tatsächlich erweist sich der VSZ7330 als ausgesprochen saugstark. Stellt man ihn auf die höchste Stufe saugt er sich am Teppich richtiggehend fest und erzielt hier sogar noch auf niedrigster Stufe ein gründliches Ergebnis. Dabei erhält das Gerät in der offiziellen EU-Bewertung auch noch die Energieeffizienzklasse A. Somit ist der Verbrauch mit etwa 28 kWh im Jahr ausgesprochen gering.

Laute Farbe, leise Töne

Der VSZ7330 hat mit seinem tiefen Rot einen wirklich auffälligen Farbton und ist zudem nicht gerade klein. Dabei macht der Sauger einen robusten Eindruck. So erwartet man gar nicht unbedingt, dass der VSZ7330 angenehm leise arbeitet, besonders bei der Nutzung auf Teppichboden, auf harten Böden und glatten Flächen ist die Geräuschentwicklung eher durchschnittlich, aber immer noch angenehm. Der Postmann muss nun auch wenn gesaugt wird nicht mehr dreimal klingeln, bis er gehört wird.

Plus für Allergiker

Speziell für Allergiker hat Siemens einen besonders gründlichen Filter (allergyPlus Filter) in den VSZ7330 integriert. Dieser soll dafür sorgen, dass die ausgeblasene Luft sogar reiner ist als die Raumluft. Das EU Energie-Label hat für den VSZ7330 auch die Staubemissionsklasse A vermerkt. Und auch in der praktischen Anwendung lässt sich feststellen, dass nach dem Saugen kein Staub herumfliegt und sich auch nicht der typische „Staubsauggeruch“ breitmacht. Hier kann man also tatsächlich mit Loriot sagen „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“.

Kritikpunkte

Bei allen Vorteilen und guten Testergebnissen, kommt auch der VSZ7330 nicht ganz ohne Mängel daher. So beklagen einige Nutzer das System zur Kabelaufrollung. Das Kabel rollt sich automatisch ein, wenn man kurz und ruckartig daran zieht. Doch leider reagiert das System hier oft zu schnell, so dass sich beim Saugen das Kabel auch häufiger einmal unbeabsichtigt einrollt. Des Weiteren hinterlässt der Sauger schon einmal unschöne schwarze Streifen an Fußleisten oder Möbeln, wenn man mit der Rollendüse dagegen stößt. Diese lassen sich zwar relativ leicht wieder abwischen, doch bereitet dies zusätzliche Arbeit.

Zudem kann man den Filter nicht auswaschen, sondern muss ihn bei Bedarf gegen einen neuen austauschen. Mit einem Preis von rund 23 € pro Filter ergibt sich hier ein zusätzlicher Kostenpunkt, der nicht übersehen werden sollte.

Fazit

Testsieger bei Stiftung Warentest und überwiegend gute Kritiken von Käufern – gerechtfertigt wird all das Lob durch die gute Saugleistung bei niedrigem Energieverbrauch, geringer Lautstärke und sehr sauberer Ausblasluft. Ansonsten hat Siemens hier das Rad nicht neu erfunden, eben nur ein bisschen dran gedreht und von kleineren Mankos ist auch der VSZ7330 nicht ganz frei. Dennoch erhält man hier einen sehr guten Staubsauger zu einem sehr guten Preis.

11. Philips PowerProUltimate FC9922/09

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Philips lässt keinen Zweifel daran, dass sie Stolz auf ihre Designschmiede sind. Zahlreiche Fotos aus allen Blickwinkeln setzen den Philips PowerProUltimate für den potentiellen Käufer in Szene. Wer will hier nicht mal anfassen? Großspurig die Werbung, souverän das Auftreten, ja fast mit einem Übermaß an Stolz behaftet tritt der Philips Staubsauger auf. Nahezu sündhaft wirkt der Preis, aber es ist doch so.. gut? Hübsch ist er ja, aber wie kommt es, dass der Aufpreis zu vergleichbaren Modellen so extrem ausfällt? Dyson tut selbiges und fährt wohl recht gut damit. Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und bringt sogar stärkere Leistung zu günstigeren Preisen.

15. Miele S 8340 EcoLine

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Merkt ihr was? Der Miele S 8340 EcoLine war stets als besonders hochwertiger Staubsauger bemerkt worden. Doch woher stammte diese Annahme? Miele gilt uns als Marke, die uns mit Stolz erfüllte, sofern wir uns den Preis der Geräte leisten konnten. Tatsächliche Leistungstests fielen jedoch nicht auf, da sie nicht gemacht wurden. Die Stiftung Warentest liebäugelt mit einer Handvoll Produkte und erklärt uns dann, welcher Staubsauger aus der winzigen Auswahl gut ist, verleugnet jedoch die breite Masse an Staubsaugern, die auf einen Test gewartet hat. Nun finden wir mit dem EU-Label endlich selbst Zugriff auf die Datensätze und erkennen, dass Mieles EcoLine Staubsauger mit der Modellnummer S 8340 keineswegs der ist, für den wir ihne gehalten haben.